Wer an Bildung spart, spart an der Zukunft des ganzen Landes

Nach der Bekanntgabe der schriftlichen Abiturnoten fordern die FREIE WÄHLER nicht weiter an der Bildung zu sparen. An vielen Schulen bestätigten sich die Eindrücke der Schülerinnen und Schüler zu den Mathematik-Prüfungen. Nun stehen Nachprüfungen an und setzen Schüler und Lehrkräfte erneut unter Stress. „Wir fordern, den Bildungsetat zu erhöhen und nicht wie von Bundesfinanzminister Olaf Scholz geplant, um 533 Millionen Euro zu kürzen! Deutschland lebt von seiner Bildung und Forschung - hieran zu sparen, bedeutet, an der Zukunft des gesamten Landes zu sparen“, so Engin Eroglu, Landesvorsitzender der FREIE WÄHLER Hessen und Spitzenkandidat zur Europawahl, am Freitag in Gießen.

Die FREIE WÄHLER sehen das Problem nicht in der Schwere der gestellten Abituraufgaben, sondern vielmehr in der mangelnden Möglichkeit zur adäquaten Vorbereitung unserer Schülerinnen und Schüler. „Wir haben die Pflicht, unseren Schülerinnen und Schüler durch qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer einen regelmäßig stattfindenden Unterricht zu bieten und zwar in dem Ausmaß, dass die Prüfungen solide bestanden werden können“, betont Eroglu. Quereinsteiger in den Lehrerberuf haben zwar ein vorzügliches Fachwissen, können aber nach Überzeugung der FREIE WÄHLER die pädagogische Qualifizierung einer Lehrkraft nicht ersetzen.

Aber auch das Lernumfeld fordern die FREIE WÄHLER zu verbessern. „In vielen Schulen herrscht ein immenser Investitionsstau. Marode Gebäude, heruntergekommene Klassenzimmer und veraltete Ausstattung mit Lehrmitteln. Auch hier muss statt zu sparen Geld in die Hand genommen werden, damit Deutschland zukunftsfähig bleibt!“, erklärt Engin Eroglu abschließend.